Wer sich mag ist klar im Vorteil. Doch warum ist das so schwer?
Weil wir uns doch nicht so gut kennen wie wir denken, oder kennen noch nicht ausreicht? Ich habe einen Dauerbrenner-Spruch:
“Verstanden wird im Verstand und geheilt wird im Herzen.” – Sabine Diedrich
Egal wie reflektiert wir sind, wenn es nicht auch gefühlt wird, verpufft die Wirkung des Verstehens schnell.
In den Sitzungen sehe ich immer wieder, dass es noch einen Schritt weiter geht: Verstehen, fühlen und handeln.
Nur wenn wir neue Entscheidungen treffen, kann sich auch im Leben tatsächlich etwas ändern. Um dich zu lieben solltest du dich gut kennen – dich, und somit auch deine Werte und Bedürfnisse.
Diese Werte und Bedürfnisse müssen wir selbst respektieren und auch schützen. Das bedeutet auch, die eigenen Grenzen deutlich zu kommunizieren.
Ich hab hier 10 Sätze zusammengetragen, die Menschen mit hohem Selbstwertgefühl und Selbstliebe ohne Scheu aussprechen können.
Wie geht es dir damit?
- “NEIN” … ist ein ganzer Satz.
Du darfst nein sagen, ohne dich erklären oder rechtfertigen zu müssen. Respektiert zu werden ist dir wichtiger, als gemocht zu werden. - „Lass mich darüber nachdenken.“
Du kennst dich und deine Bedürfnisse gut genug um zu wissen, dass du dich nicht stressen lässt oder dich beeilen musst, nur damit andere sich nicht unwohl fühlen. - „Das funktioniert nicht für mich.”
Wenn es nicht für dich funktioniert, brauchst du auch nicht so zu tun als würde es. Du musst niemamden hinhalten. PeapelePleasing ist keine Option mehr und wird durch Klarheit ersetzt. Das geht auch freundlich. - „Das ist mir unangenehm.”
Du gibst dein eigenes Wohlgefühl nicht auf, auch wenn sich jemand durch deine Grenzen unwohl fühlt. - „Ich bin offen für dein Feedback aber nicht für Nörgelei und Vorwürfe.“
Du stellst deine Bereitschaft dar, Verantwortung für deine Handlungen zu übernehmen.
Das ganz klar, ohne dich vom Gegenüber runterziehen zu lassen. Du bleibst bei dir. - „Ich ziehe mich jetzt aus diesem Gespräch zurück.“
Du lässt dich nicht in ungesunde oder unnötige Gespräche oder Auseinandersetzungen hineinziehen. Kein Gossip, kein wie schrecklich ist die Welt, kein – wem kann man denn noch vertrauen – Gequatsche. Du kannst dich involvieren, wenn es konkret ist und für dich Sinn ergibt. - „Ich brauche mehr Klarheit, bevor ich antworte.”
Du stellst klar, dass du Urteilsvermögen und Weisheit hast und dich nicht überrumpeln lässt. - „Diese Bemerkung kam bei mir nicht gut an. Was genau willst du mir sagen?“
Du gibst einen Ball an unklarem Gefühlsgewusel an die Gesprächspartnerin zurück. Weil du nicht bereit bist, zu interpretieren was dein Gegenüber meint. - „Du kannst anders mit mir reden, oder wir können zu einem späteren Zeitpunkt darüber sprechen.”
Du unterbrichst die Interaktion, ohne ganz aus dem Kontakt zu gehen. Damit machst du deutlich, wofür du zur Verfügung stehst – und wofür nicht. - „Diese Berührung finde ich nicht angemessen.“ Sei es eine Umarmung, die sich nicht gut anfühlt oder eine andere Berührung – du vermittelst was gewollt ist und was nicht.
Grenzen ziehen und Abgrenzung kosten auch Kraft. Jedenfalls so lange, bis die eigenen Grenzen vollständig verinnerlicht sind. Sind sie es, verändert sich unsere Energie auf magische Weise ganz von allein.
Die eigene Schwingung, Ausstrahlung, Essenz (you name it) zieht Menschen und Situationen an, oder eben nicht.
„Grenzen zu setzen bedeutet, den Mut zu haben, uns selbst zu lieben, auch wenn wir riskieren, andere zu enttäuschen“ – Brené Brown.
In diesem Sinne – sei lieb zu dir
LovePeaceRespect
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