Es stehen neue Ereignisse bevor – sorge dafür, dass du sie gebührend empfängst

Sabine Diedrich

Räume dein Leben auf und entscheide, wann für dich weniger mehr ist.

Räume auf: Dein Haus, deine Wohnung, dein Zimmer, deinen Kühlschrank, deinen Kleiderschrank, dein Auto, dein Handy, deinen Computer, deine Gedanken, dein Herz, deine Beziehungen, deinen Terminkalender…
Aus welchen Routinen bist du rausgewachsen? Was macht dir regelmässig Druck?

Wenn wir Platz für Neues machen wollen im Leben, müssen wir …. ja, wir müssen Platz machen.
Das ist gar nicht so einfach im ohnehin schon durchgetakteten Alltag.
Aufräumen, entrümpeln, decluttern, aussortieren – wie immer es heißt, es treibt vielen von uns die Schweißperlen auf die Stirn.

In beiden ThetaHealing Seminaren Manifestieren und Fülle und Manifestieren und Fülle (2) – von der Vision zur Realität, geht es auch darum, wie wichtig es ist, Platz im Haus zu machen, damit alle Energien frei fließen können. Niemand sollte aus falsch verstandener Höflichkeit Dinge um sich haben, die ihm nicht gefallen, nur weil sie ein gut gemeintes Geschenk waren. Wir sollten in einer Umgebung leben, die uns und unserer Energie entspricht.

BUY LESS, CHOOSE WELL. – Vivienne Westwood

Viele Menschen sehnen sich nach Klarheit und mehr Struktur im Leben, nach einer gewissen Einfachheit.

Am Anfang steht die Frage, was hat sich überlebt, was kannst und willst du loslassen?
Das betrifft Dinge genauso wie Themen, Blockaden, Beziehungen, Gefühle.

Ich möchte dir zwei Konzepte vorstellen, an denen du dich entlanghangeln kannst, wenn du dein Leben neu organisieren möchtest.

Minimalismus und Lagom

Minimalismus fragt: Was kann weg, damit nur das Wesentliche bleibt? Minimalisten sind radikal und wollen so wenig wie möglich besitzen. Hier ist das Ziel Reduktion und die daraus resultierende Klarheit und Einfachheit.
Fokus: Verzicht auf Überflüssiges

Lagom fragt: Was ist genau passend, damit es ausgewogen und angenehm ist. Was ist von guter Qualität und was passt wirklich zu mir und meinen Bedürfnissen? Das Ziel bei Lagom ist Balance, Ausgewogenheit.
Fokus: Das richtige Maß in allen Lebensbereichen.
(Lagom kommt aus Schweden und soll auf die Formulierung “laget om” zurückgehen. Das ist ein Wikingerbrauch, bei dem jeder in der Runde einen nur so großen Schluck aus der Flasche nahm, dass für alle anderen genug übrig blieb. Lagom meint also das richtige Maß und lässt sich auf fast alle Lebensbereiche übertragen.)

Wie gelingt es, den Alltag abzuspecken? Für mehr Zeit, mehr Lebensqualität und mehr Raum für neue Chancen und die eigene Entwicklung?

Ein paar Überlegungen und Tipps:

  1. Entrümplungsaktionen sind meist zum Scheitern verurteilt. Sie kommen wie harte Arbeit rüber und dein Nervensystem will nicht noch mehr Aufgaben abarbeiten. Statt dich auf das überbordende Projekt zu konzentrieren, stell dir das Ergebnis vor, eine schöne Belohnung inklusive.
  2. Ein System, das auf Dauer keine Entlastung bringt, ist keine wirkliche Veränderung.
    Freunde dich mit einem der genannten Konzepte an. Bist du eher Typ Minimalismus oder Typ Lagom? Lass eines der beiden Modelle zu deiner Lebenseinstellung werden und wähle ab sofort nach deinen Prioritäten und entscheide entsprechend.
  3. Mache einen oder mehrere Termine für die unterschiedlichen Bereiche aus. Wähle Zeit oder Projekt. Bist du eher Typ “auf einen Rutsch” oder “Step by Step”? Was passt besser zu dir? Zum Beispiel: eine Stunde für den Kühlschrank oder ein Bücherregal, oder alle Bücherregale am Wochenende, bis sie fertig aussortiert sind.
  4. Ehe du dich im Schwung der aktuellen Situation zu früh von wichtigen Dingen verabschiedest, lagere sie in einem Karton zwischen. Sieh nach zwei Wochen nochmal nach. Hast du sie nicht vermisst, lass los.
  5. Verplempere nicht zu viel Zeit mit der Weitervermittlung. Es sei es denn, es macht dir Spaß, Gegenstände auf entsprechenden Plattformen anzubieten. Denke daran, dass es Zeit kostet Fotos zu machen, Beschreibungen auszutüfteln, alles hochzuladen und dann noch zu verschicken. Oft lohnt sich der Aufwand nicht. Verschenke und entsorge lieber.
  6. Prüfe jetzt, welche Möbel gehen können, damit deine Räume wieder atmen können. Wenn du Dinge aussortierst, die du nicht mehr brauchst oder willst, werden auch Möbel oder merkwürdige Aufbewahrungsgegenstände überflüssig.
  7. Freunde dich mit leeren Wänden an. Vielleicht hast du zu lange auf Bilder geschaut, die dir nie wirklich gefallen haben. Du hast dich daran gewöhnt, statt sie zu mögen. Lass sie los.
  8. Kinderkunst: Wer Kinder hat, wird reich beschenkt. Mit vielen Kunstwerken in allen denkbaren Formaten. Erlaube dir, die Dinge nach einiger Zeit auszusortieren. Wähle die Objekte aus, die dir am meisten am Herzen liegen und bewahre sie in einer Box auf. Die anderen Kunststücke kannst du abfotografieren und in einem Foto-Ordner sammeln.
  9. Hallo Kleiderschrank: Was dir nicht gefällt, oder nicht richtig passt, darf gehen. Es geht hier auch besonders um die Energie, die in diesen Kleidern steckt. Bist du das noch? Verkörpert das Kleidungsstück noch die Person, als die du wahrgenommen werden willst? Es ist ein Fehler, an Kleidung festzuhalten, die dir nicht mehr entspricht. Das kann dich klein halten. Eine neue Identität braucht eine neue Energie. Das ist nicht als Verschwendung gemeint. Auch hier ist weniger oft mehr. Was passt zu dir, worin fühlst du dich gut? Pfeif auf Trends. Dein Style ist einzigartig.
  10. Gedanken aufräumen: schreiben hilft! Schreibe dir den Kopf frei, besonders in Zeiten von Veränderung und Übergängen. Idealerweise schreib mit einem Stift auf Papier. Das dient zusätzlich noch der Feinmotorik. Denken und Sprache sind eine Einheit und wer viel KI nutzt, kann hier auch der zunehmenden Sprachträgheit gegensteuern. Lass dich von deinen Wortneuschöpfungen überraschen.
  11. Handy, Computer und Co. Mache regelmässig Updates, lösche regelmäßig Screenshot und Mails (wenn das nicht deine KI macht). Lösche Apps, die du nicht nutzt. Blocke dir dafür Zeit im Kalender. Regelmäßigkeit hilft und wird irgendwann zur Gewohnheit.
  12. Keine Angst vor dem Allein Sein. Lass auch Freunde und Bekannte gehen, wenn es nicht mehr stimmt zwischen euch. Wir kennen es … es gibt Beziehungen, die passen nicht mehr. Entweder sie waren nie ideal oder man hat sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Lass los und widme dich dir selbst. Das mag am Anfang unangenehm sein. Aber diese Qualitätszeit mit dir ist kostbar.
  13. Gib den Dingen Downloads. Wir ThetaHealing Leute wissen schon seit Advanced DNA in der Grundausbildung, dass auch Gegenstände mit bestimmten Eigenschaften aufgeladen werden können. Wir nennen das Download ins unbelebte Objekt. Erinnerst du dich?

 

Nimm mit, was für dich passt.

Es ist dein Leben, deine Zeit, deine Verantwortung, deine Entscheidung.

Sei gut zur dir und entziehe dich immer mal wieder dem kollektiven Rauschen und Strömen.

LovePeaceRespect

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Sabine Diedrich

Master of ThetaHealing & Certificate of Science

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